Ausbildungsverlauf

Die Ausbildung zum Skiübungsleiter ist vielfältig und unterteilt sich in verschiedene Lizenzstufen, die jeweils mit einem Prüfungslehrgang abgeschlossen werden müssen.

Angepasst an das Ausbildungskonzept des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gibt es drei Lizenzstufen, die vom Deutschen Skiverband (DSV) ausgegeben werden:

Lizenzstufen in der Skilehrerausbildung im Deutschen Skiverband (DSV) und seinen Landesverbänden

Die Ausbildungsinhalte der einzelnen Lizenzstufen sind in einem Curriculum des DSV festgehalten. Dies ermöglicht eine einheitliche Ausbildung im Bereich der Grundstufe und des Instructors in den verschiedenen Landesverbänden.

Die Inhalte der Ausbildung in den Lizenzstufen sind an verschiedene Tätigkeitsfelder innerhalb der Vereine und im Skikurs ausgerichtet. Dies bedeutet, dass sowohl von den technischen, als auch von den methodischen Inhalten mit jeder Lizenzstufe mehr vermittelt wird. Der DSV-Skilehrer ist dann der Top-Skilehrer im Verein.

Ausbildung im SVRhh

Der SVRhh bietet Ausbildungen zur DSV-Grundstufe und zum DSV-Instructor an.
Einstiegsalter in die Ausbildung zur DSV-Grundstufe sind 16 Jahre. Desweiteren muss ein Erste-Hilfe-Kurs (9 Stunden), nicht älter als zwei Jahre vorgewiesen werden und man muss Mitglied in einem Verein im SVRhh sein.

Für den Instructor ist das Einstiegsalter 17 Jahre, Vorraussetzung ist die Mitgliedschaft in einem Mitgliedsverein des SVRhh, sowie die erfolgreiche und vollständig abgeschlossene Grundstufenausbildung.

Für die Lizenzstufen müssen beim SVRhh folgende Lehrgänge erfolgreich abgeschlossen werden:

Lizenzstufen und die dafür erforderlichen Lehrgänge der Ausbildung im Skiverband Rheinhessen

Grundstufe:

1. Basislehrgang
Der Basislehrgang ist ein Praxislehrgang und findet im Schnee statt. Es werden sowohl technische, als auch methodische Inhalte im Schnee vermittelt. Abends gibt es zusätzlich erste Referate für die Theorieausbildung.
Auf dem Basislehrgang gibt es keine Prüfung, allerdings erhalten die Teilnehmer am letzten Lehrgangstag eine Empfehlung über ihr technisches Können für den weiteren Ausbildungsweg.

2. Theorielehrgang
Der Theorielehrgang findet in Kooperation mit dem Sportbund Rheinland in Koblenz statt. Hier werden die sportartübergreifenden Inhalte, wie Trainings- und Bewegungslehre, Sportpädagogik, Sportorganisation etc. vermittelt. Die Prüfung der vermittelten Inahlte findet auf dem Prüfungslehrgang statt.

3. Vereinspraktikum
Das Vereinspraktikum soll eine Möglichkeit bieten, erste Unterrichtserfahrungen in der Vereinsskischule zu sammeln. Es soll unter Aufsicht eines Übungsleiters auch schon alleine vor einer Gruppe unterrichtet werden.
Eine Bestätigung durch den Vereinsvorsitzenden, bzw. den Skischulleiter ist vorzulegen.

4. Prüfungslehrgang
Als Praxislehrgang findet der Prüfungslehrgang wieder im Schnee statt. Die Lehrgänge 1-3 müssen vor dem Prüfungslehrgang abgelegt werden.
Auf dem Lehrgang findet weiterhin technische, methodische und theoretische Ausbildung statt, ebenso werden alle drei Bereiche auf dem Lehrgang geprüft. Diese Prüfungen beinhalten Prüfungsfahrten, Lehrproben und eine Theorieklausur.
Nach erfolgreichem Abschluss des Prüfungslehrganges kann die DSV-Card und die C-Trainer-Lizenz beantragt werden.

Instructor:

1. Prüfungslehrgang
Aufbauend auf die Ausbildung zur Grundstufe, werden beim Prüfungslehrgang zum Instructor die technischen, methodischen und theoretischen Kompetenzen des Teilnehmers weiterentwickelt, um den Unterricht von fortgeschrittenen Schneesportlern zu ermöglichen.
Auch hier werden alle drei Ausbildungsbereiche durch Prüfungsfahrten, Lehrproben und eine mündliche Prüfung abgeprüft.
Bei erfolgreichem Abschluss des Prüfungslehrgangs kann die DSV-Card mit internationaler IVSI-Marke und die B-Trainer-Lizenz beantragt werden.